Bernhard Boschert

Bernhard Boschert (Dr. phil.) lehrt Sportsoziologie an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind eine vom Spiel ausgehende Gesellschaftstheorie und eine systematische Theorie des Sports.

transcript-Publikationen in den Bereichen: Soziologie, Soziologie des Geschlechts und des Körpers, Zeitdiagnosen, Zeitdiagnosen

Publikationen in den Reihen: KörperKulturen, X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Veröffentlichungen

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Körperliche Erkenntnis
Neu
25,80 €
Erscheinungsdatum: 2008-04-27

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Körperliche Erkenntnis

Formen reflexiver Erfahrung

Die klassische Bewusstseinsphilosophie sieht über die körperlich-praktische Verschlingung der Akteure mit ihren Umwelten weitgehend hinweg: Ihr Leitbild des autonomen Subjekts begreift die Menschen vornehmlich als theoretische Abstrakta. Übersehen wird dabei, dass wir durch den Körper lernen - im praktischen Austausch mit der Welt dringt das Soziale nach und nach in den Körper ein. Die daraus resultierende Koinzidenz von objektiven Strukturen und subjektiven Schemata des Habituellen macht das praktische Begreifen der Welt erst möglich.
Dieser Band verdeutlicht die Bildung von Erkenntnis durch den Körper an ausgewählten Beispielen und führt damit eine Diskussion fort, die bisher vorwiegend auf den französischen Sprachraum beschränkt war.
Treue zum Stil
Neu
12,80 €
Erscheinungsdatum: 2004-05-27

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Treue zum Stil

Die aufgeführte Gesellschaft

Im Auftauchen neuer Spiele und Bewegungsweisen in städtischen Räumen zeigen sich gesellschaftliche Veränderungsprozesse. In neuen Sportarten wie Triathlon und Inlinehockey entstehen Welten, in denen alte Grenzen zerfließen, bewährte Haltungen aufgegeben und institutionalisierte Ordnungen umgearbeitet werden. Hier bilden sich Gemeinschaften aus, in denen Zugehörigkeit immer wieder aufs Neue über das Vorführen von Bewegungen, Geräten, Kleidung und Musik hergestellt wird. Diese Gemeinschaften orientieren sich an den Merkmalen eines gemeinsamen Stils. Nicht die Leistung, nicht der Dienst an der Mannschaft bildet das Credo der neuen Spiele, sondern die Treue zum Stil. Die Autoren entwickeln am Beispiel neuer urbaner Lebensstile und performativer Praktiken eine Theorie des Wandels von Gesellschaft im Medium von Spiel, Körper und Bewegung.

Buchbeiträge


  1. Treue zum Stil

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  4. I. Die aufgeführte Gesellschaft

    Seiten 9 - 24
  5. II. Spiel-Räume

    Seiten 25 - 44
  6. III. Stilgemeinschaften

    Seiten 45 - 68
  7. IV. Gleiten, Rollen, Schweben

    Seiten 69 - 86
  8. V. Das Brodeln im Kleinbürgertum

    Seiten 87 - 116
  9. VI. Treue zum Stil

    Seiten 117 - 134
  10. Literatur

    Seiten 135 - 147
  11. Backmatter

    Seite 148

  12. Körperliche Erkenntnis

    Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  13. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  14. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  15. Körperliche Erkenntnis - eine Einführung

    Seiten 9 - 12
  16. Autorenverzeichnis

    Seiten 247 - 250
  17. Backmatter

    Seiten 251 - 252

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