Fluide Subjekte

Anpassung und Widerspenstigkeit in der Medienkunst

Die Thematik des fluiden Geschlechtskörpers in der Medienkunst deutet auf die Verhandlung »fluidisierender« Effekte in der Informationsgesellschaft. Sie werden mit Auflösungsfantasien sowie mit Vorstellungen von »Weiblichkeit« oder »postgender« kurzgeschlossen: Fluide Körperbilder zeugen - so die These dieser Studie - von Problemen der Subjektivität im globalen Kapitalismus. In einer symptomalen Lektüre werden medienkünstlerische Arbeiten gegen den Strich gelesen und die Rolle analysiert, die Gender in der Kunst bei der Naturalisierung bzw. Subvertierung kapitalistischer Machtverhältnisse spielt.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Einleitung

    Der Körper als Symptom und Subjektentwurf

    Seiten 4 - 11
  3. Inhaltsverzeichnis

    Seiten 5 - 8
  4. Danksagung

    Seiten 9 - 10
  5. Einleitung

    Theoretische Prämissen

    Seiten 11 - 22
  6. I. , Weiblichkeit' als Symptom in techno-kapitalistischen Zeiten

    1 Die Technofrau als Mythos der Maschine

    Seiten 23 - 45
  7. 2 Der Körper als Medium von Ein-Flüssen

    Seiten 46 - 53
  8. 3 Die ,Liquidierung' des Subjekts im Surrealismus

    Seiten 53 - 60
  9. 4 Maschinisierung, Fluidisierung und Frau-Werden

    Seiten 61 - 64
  10. 5 Die queere Cyborg-Subjektposition

    Seiten 64 - 69
  11. 6 Resümee

    Seiten 70 - 72
  12. II Der monströse Geschlechtskörper als Schauplatz monströser Subjektverhältnisse in der Informationsgesellschaft

    1 Lust und Horror des Monströsen

    Seiten 75 - 83
  13. 2. Digitale Körper: "Körperpanzer" versus fluide Körper

    Seiten 84 - 94
  14. 3 Technik oder Metapher? Die Fluidität digitaler Körper

    Seiten 95 - 104
  15. 4 Die , Mütterlichkeit' der Kontrolltechnologie

    Seiten 105 - 117
  16. 5 Resümee

    Seiten 117 - 120
  17. III Zwischen Auflösung, Erlösung und Verkörperlichung: Cyborgsubjekte und andere fluide Wesen

    1 Der Niedergang , des Mannes' im "Cremaster"-Zyklus

    Seiten 122 - 141
  18. 2 Die , Weiblichkeit' digitaler Räume und Körper

    Seiten 141 - 167
  19. 3. Cyberfeministische Durchquerungen: Zwischen Zuschreibung und Selbsterfindung

    Seiten 168 - 211
  20. 4. Widerspenstige Körper: Der fluide Effektkörper als Ort des Widerstands

    Seiten 211 - 226
  21. 5 Die Utopie des Transgender-Subjekts

    Seiten 226 - 249
  22. 6 Resümee

    Seiten 249 - 256
  23. Literaturverzeichnis

    Seiten 257 - 278
  24. Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis

    Seiten 279 - 286
  25. Künstlerinnen

    Seiten 287 - 289
  26. Backmatter

    Seiten 290 - 292
Mehr
28,80 € *

2006-09-27, 302 Seiten
ISBN: 978-3-89942-585-7

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Yvonne Volkart

Yvonne Volkart, Fachhochschule Nordwestschweiz Aarau, Schweiz

»Anhand einschlägiger Arbeiten zeitgenössischer KünstlerInnen den Bogen von den Maschinenmythen über monströse Geschlechtskörper bis zu Cyborgs im Zustand der Selbstauflösung spannend, werden die Verstrickungen fluider Subjekte diskutiert. Dass diese nicht immer widerspruchsfrei aufzulösen sind und auch manche Bilder widerspenstig bleiben, macht die Lektüre des Bandes einmal mehr interessant.«
Verena Kuni, Kunst-Bulletin, 5 (2007)
Besprochen in:

Regioartline, 11 (2007), Dietrich Roeschmann
Autor_in(nen)
Yvonne Volkart
Buchtitel
Fluide Subjekte Anpassung und Widerspenstigkeit in der Medienkunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
302
Ausstattung
kart., Klebebindung, 33 Farbabbildungen
ISBN
978-3-89942-585-7
DOI
Warengruppe
1583
BIC-Code
AFKV JFSJ
BISAC-Code
ART057000 SOC032000
THEMA-Code
AFKV JBSF
Erscheinungsdatum
2006-09-27
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Körper, Kunst
Adressaten
Kunsttheorie, Kulturtheorie, Medientheorie, Gender und Queer Studies, Bildwissenschaften
Schlagworte
Medienkunst, Künstlerische Strategien, Gender, Digitale Medien, Techno-organische Körper, Subjekttheorie, Kunst, Geschlecht, Körper, Gender Studies, Kunstwissenschaft

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