Der Rechtsmensch Ludwig Frege (1884-1964)

Eine Biografie wissenschaftlich erzählt

»Fungible Personen« seien die römischen Juristen gewesen, sagte Friedrich Carl von Savigny und erklärte die Abwesenheit von Individualität zum Ideal der Rechtsarbeiter. Justitia sind die Augen verbunden, Richter sollen »ohne Ansehen der Person« urteilen, auf Distanz gehen – auch zu sich selbst.

Was aber lässt sich biografisch noch berichten, wenn das Ideal internalisiert wird und zum Lebensstil gerinnt? Wenn man Diener der Sache ist und Neutralität die sinnstiftende Selbstbeschreibung? Johanna Rakebrand entfaltet das Leben Ludwig Freges (1884-1964), des ersten Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, vor dem Panorama des Banalen und Bedeutsamen und fragt dabei nach den Bedingungen, die den Einzelnen als Person in der Justiz verschwinden lassen.

44,99 € *

2019-08-27, 390 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4875-1

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Johanna Rakebrand

Johanna Rakebrand, Universität Oldenburg, Deutschland

Autor_in(nen)
Johanna Rakebrand
Buchtitel
Der Rechtsmensch Ludwig Frege (1884-1964) Eine Biografie wissenschaftlich erzählt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
390
Ausstattung
kart., Klebebindung, 17 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4875-1
Warengruppe
1921
BIC-Code
BG L HBLW
BISAC-Code
BIO000000 LAW000000 HIS037070
THEMA-Code
DNB L
Erscheinungsdatum
2019-08-27
Auflage
1
Themen
Recht, Politik
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Rechtswissenschaft, Rechtsgeschichte, Sozialgeschichte, Soziologie, Verwaltungswissenschaft sowie Praktiker_innen des Rechts
Schlagworte
Biografie, Rechtsgeschichte, Jurist, Richter, Recht, Justiz, Selbstbild, Bundesverwaltungsgericht, Identität, Geschichte des 20. Jahrhunderts, Ludwig Frege, Neutralität, Sozialisation, Idealität, Politik, Deutsche Geschichte, Geschichtswissenschaft

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