Arbeit und Melancholie

Kulturgeschichte und Narrative in der Gegenwartsliteratur

Erschöpfung, Depression, Burnout: Folgeprobleme der Lohnarbeit werden in literarischen Auseinandersetzungen zunehmend zum Sujet. Wilhelm Genazinos Angestellte, Karen Duves Taxifahrerin, Frédéric Beigbeders Werber, Terézia Moras Salesmanager – sie alle werden als erschöpfte bis verzweifelte Figuren gezeichnet und offenbaren darüber eine (implizite) Kritik an veränderten Anforderungen der Arbeitsgesellschaft. Auf der Basis kulturgeschichtlicher Überlegungen und anhand ausgewählter Texte der Gegenwartliteratur zeichnet Nerea Vöings komparatistische Studie nach, wie ausgerechnet die seit der Antike zur ›Feindin‹ stilisierte Melancholie zum Vehikel dieser kritischen Darstellung werden konnte.

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2019-08-27, 400 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4816-4

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Nerea Vöing

Nerea Vöing, Universität Paderborn, Deutschland

Autor_in(nen)
Nerea Vöing
Buchtitel
Arbeit und Melancholie Kulturgeschichte und Narrative in der Gegenwartsliteratur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
400
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-4816-4
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB HBTB
BISAC-Code
LIT000000 HIS054000
THEMA-Code
DSB NHTB
Erscheinungsdatum
2019-08-27
Auflage
1
Themen
Literatur, Kulturgeschichte, Arbeit
Adressaten
Literaturwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Melancholie, Arbeit, Entfremdung, Erschöpfung, Komparatistik, Gegenwartsliteratur, Depression, Burnout, Wilhelm Genazino, Karen Duve, Frédéric Beigbeder, Terézia Mora, Literatur, Kulturgeschichte, Allgemeine Literaturwissenschaft, Emotionsgeschichte, Cultural Studies, Literaturwissenschaft

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