Der Traum vom Totalen Kino

Wie Literatur Filmgeschichte schrieb

Literatur träumt vom Totalen Kino: einer Reproduktion der Welt, die von der Realität nicht zu unterscheiden ist. Das Realismusversprechen des neuen Bewegtbildes entwickelte sich als Mythologem in Romanen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Als Faszinosum und Denunziation erzählt dieses Narrativ von dem aufkommenden Konkurrenzmedium und scheint bereits früh den Weg Richtung Virtual Reality zu weisen. Karin Jankers literaturwissenschaftliche Analyse dieser wirkmächtigen Imagination legt nicht nur deren Wurzeln in Illusions- und Mimesisdiskursen offen, ihre Lektüren demonstrieren auch die Literarizität des Traums vom Totalen Kino – und machen Mediengeschichte zu einer Sache der Literaturwissenschaft.

49,99 € *

2019-07-27, 452 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4756-3

Leider vergriffen

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Weiterempfehlen

Karin Janker

Karin Janker, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

Autor_in(nen)
Karin Janker
Buchtitel
Der Traum vom Totalen Kino Wie Literatur Filmgeschichte schrieb
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
452
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 29 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4756-3
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFD APFA
BISAC-Code
LIT000000 PER004030 SOC052000
THEMA-Code
DSB JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2019-07-27
Auflage
1
Themen
Film, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft sowie interessierte Cineast_innen
Schlagworte
Literatur, Film, Medien, Kino, Mythos, Reproduktion, Virtual Reality, Illusionsdiskurs, Mimesisdiskurs, Mediengeschichte, Realismus, Allgemeine Literaturwissenschaft, Medienästhetik, Literaturwissenschaft

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung