Schweres Schweben

Qualitäten der gravitas in Pina Bauschs Orpheus und Eurydike

Die Gleichzeitigkeit von schwer und leicht im Denken und Bewegen wird seit der Antike gravitas genannt. In der Barockzeit entstand daraus eine Grundhaltung: Mit dem Luftschritt pas grave wird der Körper kurz vor dem Bodenkontakt angehoben. Später entwickelte sich das Ideal der schwerelosen Ballerina, von dem sich Tanzschaffende seit der Moderne wiederum deutlich distanzieren. In Pina Bauschs Tanzoper Orpheus und Eurydike scheinen die Dichotomien schwer/männlich vs. leicht/weiblich umgewertet: Mühevoll trägt Orpheus seine schwere Schattenfrau Eurydike durch den Hades. Mit dem Schweren Schweben entwickelt die Studie eine Denkfigur, die das Schweben in der europäisch geprägten Kulturgeschichte anhand des Tanztheaters neu kontextualisiert.

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2019-08-27, 360 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4665-8

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Mariama Diagne

Mariama Diagne, Freie Universität Berlin, Deutschland

Autor_in(nen)
Mariama Diagne
Buchtitel
Schweres Schweben Qualitäten der gravitas in Pina Bauschs Orpheus und Eurydike
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
360
Ausstattung
kart., Klebebindung, 20 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-4665-8
Warengruppe
1586
BIC-Code
ASD
BISAC-Code
PER003000
THEMA-Code
ATQ
Erscheinungsdatum
2019-08-27
Auflage
1
Themen
Tanz
Adressaten
Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie, Kunstgeschichte, Physik
Schlagworte
Tanztheater, Pina Bausch, Moderner Tanz, Modernes Ballett, Schwerkraft, Gravitas, Leichtigkeit, Schwerelosigkeit, Schweben, Tanzgeschichte, Tanzforschung, Film, Literatur, Physik, Relativitätstheorie, Tanz, Tanzwissenschaft

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