Schöne neue Bildung?

Zur Kritik der Universität der Gegenwart

Der »Bologna-Prozess« hat zu einer umfassenden Strukturreform des Hochschulwesens geführt. Massive öffentliche Kritik entzündet sich insbesondere am Bachelor-/Master-System mit seiner starken Ausbildungsorientierung. Die Universität muss jedoch auch ganz andere gesellschaftliche Zwecke erfüllen. Wie kann sie – gegen den neoliberalen Zeitgeist – weiterhin ihrem Auftrag zur Mitgestaltung einer humanen, toleranten und friedlichen Welt gerecht werden?

Der Band zeichnet aus historischer, philosophischer, pädagogischer sowie sozialpolitischer Perspektive ein kritisches Bild der Universität der Gegenwart.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seite 1
  2. Editorial

    Seiten 2 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  4. Einleitung

    Seiten 7 - 14
  5. Schöne neue Bildung?

    Schöne neue Bildung?

    Seiten 15 - 22
  6. Die Universität unter den Bedingungen von Passform und Anschlussfähigkeit

    Seiten 23 - 32
  7. Die Agonalität des Demokratischen und die Aporetik der Bildung

    Seiten 33 - 54
  8. Kritische Analysen zum Struktur-und Funktionswandel der Universität

    Zehn Thesen zum Funktionswandel der Universität

    Seiten 57 - 84
  9. Die neue Universität

    Seiten 85 - 104
  10. Mehr und bessere Bildung durch Markt und Wettbewerb?

    Seiten 105 - 120
  11. Reflexionen über Idee und Aufgabe der Universität

    Das Prinzip Universität als unbedingtes Recht auf Kritik

    Seiten 123 - 134
  12. Die Universität als Ort öffentlicher Vorlesung

    Seiten 135 - 158
  13. Anmerkungen zum öffentlichen Charakter der Lehre in der Erziehungswissenschaft

    Seiten 159 - 164
  14. Bologna-Prozess: Umgangsweisen, Kritik und Perspektiven

    Widersprüche des Bologna-Prozesses bei der Neuorganisation von Wissensvermittlung mit Blick auf den Arbeitsmarkt

    Seiten 167 - 188
  15. Warum ich mich am Bologna-Prozess beteiligt habe

    Seiten 189 - 194
  16. »…dass gestufte Studiengänge als Allheilmittel wirken würden, war im Ernst nicht zu erwarten…«

    Seiten 195 - 208
  17. Wider die öffentlich und privat verordnete Verdummung im Zeichen von »Exzellenz«

    Seiten 209 - 224
  18. Hochschulpolitisches Engagement in Zeiten, in denen niemand mehr Zeit hat

    Seiten 225 - 234
  19. Autorinnen und Autoren

    Seiten 235 - 239
  20. Backmatter

    Seiten 240 - 242
Mehr
25,80 € *

2011-05-06, 242 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1751-1

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Ingrid Lohmann

Ingrid Lohmann, Universität Hamburg, Deutschland

Sinah Mielich

Sinah Mielich, Student, Deutschland

Florian Muhl

Florian Muhl, Student, Deutschland

Karl-Josef Pazzini

Karl-Josef Pazzini, Psychoanalytiker, Berlin, Deutschland

Laura Rieger

Laura Rieger, Student, Deutschland

Eva Wilhelm

Eva Wilhelm, Student, Deutschland

»Das Buch kann einem breiten Leserkreis empfohlen werden, insbesondere auch Studierenden, die erste Einblicke in die Debatte um die ›Universität der Gegenwart‹ gewinnen wollen.«
Nadja Bieletzki, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 15 (2012)
»Diese spannende Publikation zeigt, was Studierende zu leisten imstande sind, wenn man sie lässt. Insgesamt haben die Herausgeber_innen hier eine sehr gelungene Zusammenstellung kontroverser Positionen zur Hochschule der Gegenwart vorgelegt, die disziplinäre Grenzen überschreitet und als Bereicherung des Diskurses um die Idee der Universität gelten kann.«
Jennifer Ch. Müller, KULT_online, 31 (2012)
Besprochen in:
Forum Wissenschaft, 3 (2011), Torsten Bultmann
ESNA Bulletin, 99/5 (2011)
Hamburgische Lehrerzeitung (hlz), 6 (2011), Fredrik Dehnerdt
www.lehrerbibliothek.de, 7 (2011), Jens Walter
Erziehungswissenschaftliche Revue, 11/2 (2012), Kristin Scholz/Sabrina Schröder/Pauline Starke
Pädagogische Rundschau, 5 (2012), Björn Oellers
Buchtitel
Schöne neue Bildung? Zur Kritik der Universität der Gegenwart
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
242
Ausstattung
kart., Klebebindung, 15 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-1751-1
DOI
Warengruppe
1572
BIC-Code
JNMN JNF JNA
BISAC-Code
EDU036000 EDU034000
THEMA-Code
JNM JNF JNA
Erscheinungsdatum
2011-05-06
Auflage
1
Themen
Bildung, Neoliberalismus
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie und die an der Hochschulentwicklung interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Bildung, Bologna-Prozess, Europa, Lissabon-Strategie, Studium, Universität, Neoliberalismus, Bildungspolitik, Bildungsforschung, Bildungssoziologie, Pädagogik

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